3 Tipps die Dir Entscheidungen erleichtern

3 Tipps die Dir Entscheidungen erleichtern

3 Tipps die Dir Entscheidungen erleichtern

Entscheidungen zu treffen, ist nicht eine meiner Stärken. Ganz besonders dann, wenn es um weitreichendere Folgen und Veränderungen geht, quäle ich mich über eine lange Zeit, bis ich endgültig an einem Punkt der Entscheidung angekommen bin.

Dabei sind Entscheidungen fast allgegenwärtig, jeden Tag entscheiden wir uns für dieses oder jenes, immer wieder wägen wir ab und versuchen, den einen Weg zu finden, mit dem wir uns am besten fühlen. Trotz diesem alltäglichen Entscheidungstraining (und das fängt schon bei „Was soll ich essen?“ an), habe ich nicht das Gefühl, in konkreten Situationen schnell und gut handeln zu können. Ich schwanke zwischen den Ausgängen der Entscheidung hin und her, zweifle an den Optionen und mir selbst, mag mich nicht auf etwas festlegen.

Vollkommen anders wird es, wenn die Entscheidung gefallen ist. Dann bin ich klar und sicher, rüttele nicht mehr oder hinterfrage, sondern ziehe den gewählten Weg durch und blicke selten zurück. Das schwierigste an einer Entscheidung, ist der Prozess des Entscheidens und nicht dessen Ausgang.

 

Endgültigkeit und Angst machen Entscheidungen schwer

 

Aber was macht es so schwer, sich zu entscheiden? Für mich ist es in den meisten Fällen die Angst davor, nicht zurück zu können, wenn ich hinterher doch das Gefühl habe, falsch entschieden zu haben. Dabei stilisiere ich gedanklich die Endgültigkeit viel größer als sie letztendlich ist. Dennoch bleibt das Gefühl, als würde ich mich potenziell in einen Käfig sperren und den Schlüssel wegwerfen.

Dazu kommt die Unsicherheit, wie ich mit dem Ausgang der Entscheidung umgehen soll. Wie soll ich mich verhalten, was muss ich tun, was wird verlangt? Und was ist, wenn ich zu all dem nicht bereit bin? Statt mir zuzugestehen, dass ich selbst eine getroffene Entscheidung noch zu meinen Gunsten beeinflussen und verbessern kann, gehe ich fast automatisch davon aus, keinen Handlungsspielraum zu haben und die Entscheidung genau so umsetzen zu müssen, wie ich sie getroffen habe.

Wenn es Dir ähnlich geht und Entscheidungen Dich genauso lähmen und quälen, dann habe ich hier ein paar Tipps für Dich, wie Du den Entscheidungsprozess angenehmer gestalten kannst:

 

1. Spiele die verschiedenen Szenarien in Deinem Kopf durch

Wenn es Dir an (Selbst-)Sicherheit fehlt, hilft es oft, die Situation zu rationalisieren. D.h. Realität, Fakten und Erfahrungen zur Hilfe zu nehmen. Stell Dir vor, wie es nach jeder Entscheidungsmöglichkeit weitergehen wird. Erinnere Dich an ähnliche Situationen und vergleiche. Gerade aus früheren Erfahrungen kannst Du Sicherheit schöpfen, auch wenn es nur darum geht, einschätzen zu können, was du nicht willst oder nicht kannst.

2. Rede mit Menschen, denen Du vertraust

Ganz bewusst schreibe ich hier nicht von anderen Meinungen oder Perspektiven, denn das kann Dich im Zweifel noch mehr verunsichern. Manchmal tut es einfach nur gut zu wissen, dass ganz egal wie Du Dich entscheidest, es ist okay. Dieses Gefühl können Dir am besten vertraute Menschen geben. Erzähle von Deiner Situation und Deiner Schwierigkeit, Dich für etwas zu entscheiden. Wenn andere Menschen Dir in dem Moment eine Sicherheit geben können, die Du in Dir selbst nicht hast, ist das vollkommen legitim.

3. Vertraue auf Dein Bauchgefühl

Der Klassiker ist in dieser Situation das go to und der ultimative Notnagel. Unzählige Male hat mir mein Bauchgefühl bisher den Weg aufgezeigt und nie habe ich es hinterher bereut. Du kannst so viel Rationalisieren, abwägen, hin und her überlegen, Dir Sicherheit holen, … wie Du willst. Letztendlich geht es nur um Dein Gefühl. Entscheidungen aus dem Bauch heraus sind meistens sehr spontan, sodass der Kopf noch gar keine Zeit hatte, Ängste entstehen zu lassen. Nutze diesen Moment aus. Dein Gefühl weist Dir ohnehin meist von Anfang an wohin es am Ende geht.

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