Auf dem Weg ins Mutterland

Auf dem Weg ins Mutterland

Auf dem Weg ins Mutterland

In welcher Welt möchte ich leben? Diese Frage steht eigentlich am Anfang, wenn man etwas verändern will. Während Kriege und Gewalt des Patriarchats unsere Welt quälen, gibt es mutige Frauen, die Visionen spinnen und Ideen Wirklichkeit werden lassen. Auf ins Mutterland!

„Wir brauchen keinen Vater Staat, aber ein MutterLand“, sagte Heide Göttner-Abendroth unter tosendem Applaus der ZuhörerInnen. „Wir brauchen keine EU, keine Supermächte, aber wir brauchen die Vision des von Frauen gebildeten symbolischen Clans mit geistig und spirituell miteinander übereinstimmenden symbolischen Schwestern und Brüdern, mit symbolischen Müttern und Großmüttern, mit den dahinein geborenen Kindern und den jungen Frauen, die dort Schutz und Geborgenheit finden. Es könnten sich blühende, autarke Regionen bilden, durchaus mit moderner Technologie, aber nur soviel, wie wir brauchen. Wir könnten klein anfangen, wie eine Graswurzel-Entwicklung, aber sie wäre von großer politischer Bedeutung. Sie wäre eine Neuschöpfung von hohem sozialen Rang. Wir könnten mit unserem Wissen das Patriarchat endlich verlassen!“ Und dann fügte sie noch hinzu:  „Aber wir sind ja schon längst dabei!“
– Heide Göttner-Abendroth, Quelle

 

Was ist Mutterland?

 

Vorbilder des Mutterlands sind die heute noch existierenden matriarchalen Gesellschaften, zum Beispiel die Mosuo in China oder die Minangkabau auf der indonesischen Insel Sumatra. Das Mutterland entspringt also einer matriarchalen Idee, Mütter und Frauen an den Anfang unserer Gesellschaft zu stellen. Es ist ein Ort von und für Frauen, geboren aus Mutter Erde selbst und verantwortungsvoll gepflegt von Frauenhand. Hier können wir einen ersten Schritt zurück gehen, hin zu einem Leben, das sich an den Jahreskreisrhythmus, am Leben und Sterben allen Seins, orientiert.

Mutterland entsteht schon an verschiedenen Orten und mit interessanten Ansätzen. Es ist noch ein weiter Weg, doch mit Zeit, Kraft und den nötigen finanziellen Mitteln kann es uns gelingen, ein neues, friedliches, bewusstes Zuhause für uns alle zu schaffen.
Wenn ihr könnt, besucht Mutterland für eine Weile oder unterstützt die Projekte mit Tatkraft, Gedanken und Geldspenden.

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