In drei Schritten zur täglichen Yoga-Routine

In drei Schritten zur täglichen Yoga-Routine

In drei Schritten zur täglichen Yoga-Routine

Wenn ich meine Yogamatte ausrolle, beginnt ein ritualisierter Abschnitt des Tages. So wie ich morgens die Bettwäsche zusammenlege, so mache ich täglich Yoga. Jeden Tag Sport? Ist das nicht übertrieben? Nein, ganz und gar nicht. Regelmäßigkeit ist der am meisten unterschätzte Faktor, wenn es um Gesundheit und körperliches Training geht. Aber wie entwickelt man eigentlich eine Yoga-Routine? Ich verrate es Dir!

 

Von der Herausforderung zur Überforderung

 

Als ich vor ungefähr vier Jahren mit Yoga anfing, war jede Übung ein kleines und anstrengendes Highlight für mich. Zwar hatte ich mit Ballett eine solide Basis, dennoch verstand ich anfangs kaum etwas von dem, was eine richtige Yoga-Praxis ausmacht. Deshalb fiel es mir unglaublich schwer, Yoga als etwas alltägliches zu betrachten. Die Übungen forderten zumeist Konzentration und Meditation – zwei Fähigkeiten, die im Chaos des Alltags schwer umzusetzen waren. Letztlich blieb mir nur unregelmäßig am Wochenende die Zeit und Aufmerksamkeit, um mich auf Yoga einzulassen.

Da Yoga anfangs wie eine Kombination aus Verrenkungen und esoterischen Mysterien wirkt, wird die Herausforderung schnell zur Überforderung. Doch genau an dem Punkt solltest Du wieder ansetzen: Begegne der Überforderung heads on! Eine tägliche Yoga-Routine zu entwickeln ist viel leichter, als Du es Dir vermutlich gerade vorstellst.

 

Ein Schritt nach dem anderen zur Yoga-Routine

Eine Yoga-Übung ist nicht erst dann wohltuend, wenn jedes Detail sofort perfekt umgesetzt wird. Setze Deinen Fokus jedes Mal auf etwas anderes: Atmung, Stabilität, Ruhe, … Lerne die einzelnen Bestandteile des Yoga langsam und Schritt für Schritt kennen, dadurch überforderst Du Dich nicht so schnell.

 

Kurze Sequenzen statt langer Qual

Eine Routine entwickelt sich am besten, wenn Du Dir realistische Ziele setzt. Natürlich wäre es schön, jeden Tag mindestens eine Stunde auf der Matte zu verbringen, aber wenn Du ganz ehrlich bist – das wird nichts. Stattdessen solltest Du Dir kurze Übungen suchen, ich würde Dir 10 bis 15 Minuten empfehlen. Das ist lang genug, um zwei bis drei Asanas (Stellungen) zu machen, aber immer noch in einem zeitlichen Rahmen, der täglich machbar ist und nicht schon im voraus zu lang aussieht. Steigere die Zeit nach und nach um jeweils fünf Minuten.

 

Mach was Dir Spaß macht

Um eine schöne Yoga-Routine zu entwickeln, braucht es ganz viel Spaß. Die wohltuendsten und vermeintlich am meisten trainierenden Übungen bringen Dir nichts, wenn Du sie nur zähneknirschend machst. Jeder hat eine andere Lieblingsasana: Vielleicht der umgedrehte Hund, das Brett oder eine ganze Reihe an Bewegungen, nämlich der Sonnengruß. Suche Dir Deine Lieblinge aus. Damit Deine Yoga-Routine trotzdem nicht stecken bleibt, kannst Du jeden Tag oder jede Woche eine Asana hinzu nehmen, die Dir eigentlich nicht ganz zusagt. Versuche sie neu kennenzulernen und die Neugier nicht zu verlieren.

 

Was hat Dir geholfen, eine Yoga-Routine zu entwickeln? Schreib mir gerne! Denn was am meisten gegen Überforderung hilft, ist das Bewusstsein, dass viele andere im gleichen Boot sitzen und sich genau das gleiche fragen wie Du. 😉

 

Bild: Manja Benic Unsplash

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