Jahreskreisfeste ohne Druck geniessen

Jahreskreisfeste ohne Druck genießen

Jahreskreisfeste ohne Druck geniessen

Während ich mich noch auf den Wechsel der Jahreszeit vorbereite, ist das erste Herbstfest (Mabon, die Herbst Tag- und Nachtgleiche am 21./22. September) schon an mir vorbei gerauscht. Im Jahreskreis zu leben, so wie ich es tue, heißt eigentlich auch, Jahreskreisfeste zu begehen und sie zu feiern. Warum verpasse ich dann trotzdem immer mal wieder ein Fest, vergesse es oder habe einfach gar keine Lust, es zu feiern?

Jahreskreisfeste sind eine schöne Möglichkeit, um im Einklang mit Mutter Erde zu leben. Jedes der acht Feste erzählt eine Geschichte mit direktem Bezug zu den Jahreszeiten, ihrer Veränderungen und macht den Zusammenhang zu unserem eigenen Leben bewusst. Der Kreislauf vom Leben und Sterben, vom Wachsen und Verdorren, vom Säen und Ernten. Die Jahreskreisfeste zu feiern macht nicht nur die verschiedenen Stufen des Seins deutlich. Es gibt uns auch eine Sicherheit, dass es kein Ende gibt und alles immer wieder von Neuem beginnt.

 

Stress und Pflichtbewusstsein rauben Lust auf Jahreskreisfeste

 

Jedes Jahr acht Feste zu feiern, alle eineinhalb Monate, das bedarf allerdings Planung und Zeit. Zusätzlich entsteht schnell der Eindruck, jedes Fest müsse gebührend und mit einem ausgedehnten Ritual gefeiert werden, sonst könne man kaum von einem angemessenen Fest sprechen. Das eigentliche Ziel der Jahreskreisfeste, sich zu besinnen (oder zur Besinnung zu kommen), geht unter diesem Druck schnell verloren. Stattdessen rauben Stress und ein falsches Pflichtbewusstsein jegliche Lust.

Aber wie kann man das ändern ohne gänzlich auf die Feste zu verzichten? Jahreskreisfeste nicht als statische, programmbeladene Termine zu verstehen, ist der erste Schritt um sich einen offenen und freien Blick zu bewahren.

 

Der Gedanke zählt

 

Hast Du am eigentlichen Termin keine Zeit? Feiere ein paar Tage früher oder später! Die Energien der Feste sind schon ungefähr eine Woche früher bzw. noch eine Woche später spürbar vorhanden.

Es muss nicht immer lange und ausgedehnt sein! Selbst wenn Du Dir nur eine halbe Stunde Zeit nehmen kannst oder willst, solange Du Dich gedanklich einlassen kannst, spielt Zeit keine Rolle.

Rituale können ganz verschieden aussehen! Es muss nicht immer eine Zeremonie mit Kreis ziehen und Anrufung sein. Zu Mabon beispielsweise reicht es auch, gemütlich einen Kakao zu trinken oder Kastanien zu sammeln. Das Ritual ist, was Du daraus machst – der Gedanke zählt.

1 Comment
  • Lass Samhain Dein Fest der Ahninnen sein | BREATHE TRUST GROW
    Posted at 16:31h, 31 Oktober Antworten

    […] So wie das Leben zu Ostara im März beginnt, so muss es auch wieder enden. Mit Samhain schließt sich der Kreis des Lebens, um gleichzeitig wieder neu zu beginnen. Deshalb wird Samhain auch das Hexenneujahr genannt. Denn das Gedenken an die Ahninnen und Toten des vergangen Jahres ist keineswegs nur ein Fest der unbändigen Trauer, sondern ein weiterer wichtiger Schritt im Kreislauf des Lebens. […]

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