LOVE SELLS – Mode von GLIMPSE gegen Menschenhandel

LOVE SELLS - Mode von GLIMPSE gegen Menschenhandel

LOVE SELLS – Mode von GLIMPSE gegen Menschenhandel

„Sex sells“ ist nicht nur eine überstrapazierte Strategie der Werbebranche, sondern bittere Realität. Menschenhandel ist und bleibt ein blühendes Geschäft, befeuert durch die Globalisierung und immer weiter verbreitete Terrorregimes. 75% der Opfer von Menschenhandel sind Frauen, „Schleuserei zur sexuellen Ausbeutung und zur Zwangsarbeit bleiben die beiden häufigsten Fälle„.

 

Liebe ist in Mode? Klar.

 

Dagegen halten die GründerInnen des humanistischen Fashion Brands GLIMPSE. „Liebe ist in Mode? Klar.“ sagen sie. Teresa Göppel-Ramsurn, Simon Schaller und Nathalie Schaller aus Stuttgart gründeten GLIMPSE 2013. Nachhaltig produzierte und faire Mode, die in Indien von ehemaligen Zwangsprostituierten hergestellt wird und den Frauen damit eine Perspektive bietet, das ist die Idee.

 

GLIMPSE-GründerInnen, © www.glimpse-clothing.com

GLIMPSE-GründerInnen, © www.glimpse-clothing.com

 

Als ich vor ungefähr zwei Jahren von GLIMPSE hörte, war ich sofort begeistert. Es geht nicht nur darum, nachhaltige Materialen zu finden und unserer Umwelt zu helfen. Das Unternehmen setzt den Fokus auf Menschen, Frauen, die das Schrecklichste erlebt haben. GLIMPSE will „Verantwortung übernehmen und aufklären“ und tut das mit genau dem richtigen Ansatz: faire Arbeitsbedingungen, langfristige Beschäftigung und Förderung.

 

Statt Menschenhandel: LOVE SELLS

 

LOVE SELLS – das finde ich auch. Deswegen begleitet mein geliebter Beutel von GLIMPSE mich nun schon seit sehr langer Zeit. Egal was mit muss, in den Beutel passt einfach alles rein. Doch es geht mir nicht nur um Praktikabilität. Der Beutel ist mein täglicher Begleiter und überall mit dabei. Er erinnert mich daran, dass es nicht ausreicht, einfach nur hilflos zuzusehen oder das Leid anderer Menschen zugunsten der eigenen heilen Welt zu ignorieren.

Wir müssen etwas tun. Es geht nicht immer um revolutionäre Handlungen, sondern die alltägliche Achtsamkeit dem Thema gegenüber. Dazu gehört zum Beispiel, einmal ein paar Euro mehr für ein Kleidungsstück auszugeben, in dem Wissen, dass man damit einer anderen Frau einen besseren Lebensweg ermöglicht. Selbst wenn Du nur wenig Geld zur Verfügung hast (und ich weiß genau, dass das ein großer Punkt im Bereich fair fashion und clean/vegan eating ist), gibt es die kleinen Schritte, wie zum Beispiel der Beutel.

„Für Menschen, die einen Neuanfang brauchen. Und für alle, die eine revolutionäre Botschaft tragen wollen: love sells.“

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