Warum Wertschätzung wichtig ist

Warum Wertschätzung wichtig ist

Warum Wertschätzung wichtig ist

Es sind die kleinen Dinge, die uns am meisten fehlen. Vielleicht sind es ein Danke oder Bitte, ein anerkennendes Nicken, ein kurzer Blick des Verstehens. Unser Alltag ist auf diese kleinen Zwischenmenschlichkeiten nicht ausgelegt. Überall muss es schnell, effizient und trotzdem qualitativ hochwertig zugehen, egal ob im Beruf oder Zuhause. Aber was ist eigentlich mit Wertschätzung?

Jemanden (oder etwas) wertzuschätzen bedarf erst gedanklicher Auseinandersetzung und danach folgend eine Interaktion, die die Wertschätzung ausdrückt. Wertschätzung braucht also Zeit und die ist im Rausch der vielen Eindrücke und Pflichten des Tages rar gesät.

 

Innere Sicherheit und Stabilität

 

Für mich bedeutet Wertschätzung eine Art Bestätigung meiner Selbst oder dessen, was ich tue. Mich wertzuschätzen gibt mir das Gefühl von innerer Sicherheit und Stabilität. Ich kann zufrieden und im Reinen mit mir sein, ohne mich in Zweifeln über etwas zu verlieren.
Ich denke, dass es vielen Menschen so geht. Aus Wertschätzung schöpfen wir, was wir aus uns selbst nicht gewinnen können. Dass ein anderer Mensch aktiv wahrnimmt , was ich tue oder wer ich bin, gibt uns einen Blick von außen auf uns selbst, eine Art Erkenntnis im Sinne des Erkennen/Sehen/Verstehen.

Wenn diese Wertschätzung fehlt, und das muss nicht für alle Bereiche des Lebens gelten, es reicht schon einer, dann werden wir unsicher, fühlen uns missverstanden, nicht gesehen. Wir sind unzufrieden. Unzufriedenheit ist eigentlich kein Gefühl, dass uns sofort explodieren lässt. Es sammelt sich stetig unter der Oberfläche und trägt nicht selten zu ganz anderen Konflikten bei, die dann meist schnell eskalieren.

 

Wertschätzung aktiv in den Alltag einbeziehen

 

Ein gutes, achtsames Zusammenleben stellt Wertschätzung in die Mitte der Kommunikation. Aus ihr können wir schöpfen und uns gegenseitig gutes Tun. Wertschätzung aktiv in den Alltag miteinzubeziehen ist allerdings nicht immer einfach. Gerade dann, wenn wir in Diesem und Jenem stecken, eigentlich gar keinen freien Gedanken haben, um uns mit den Gefühlen einer anderen Person auseinanderzusetzen. Genau dann braucht es oft eine wertschätzende Interaktion. Wie also Raum und Zeit dafür schaffen?

Klein anfangen. Der Arbeitskollegin sagen, dass man es bewundernswert findet, wie sie das Pensum bewältigt. Sich aktiv und nicht nur nebenbei bei der Freundin für den Kaffee bedanken, den sie jeden morgen unaufgefordert macht. Selbst der kurze, verständnisvolle Blickkontakt mit der Mutter im Bus, wenn ihr Kind schreit und tobt. Kleines kann groß werden und wirken.

1 Comment
  • Uscha
    Posted at 07:46h, 22 Oktober Antworten

    Ich halte gerade inne, lehne mich zurück, blicke ganz fräundlich drein und denke:
    Was mit diesem Blog wieder für ein Schatz durch Dich in das weltweite Netz und damit in die Welt kam.

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